Nachdem der Klassenerhalt gesichert war, trat der FC Neenstetten verletzungsbedingt sehr ersatzgeschwächt bei dem in letzter Zeit auch nicht sehr erfolgreichen SC Staig an.
Der FCN begann das Spiel sehr defensiv und überließ den Gastgebern weite Teile des Spielfeldes und auch die Spielgestaltung. So hatte Staig logischerweise mehr Ballbesitz, tat sich aber gegen die ordentlich stehende Defensive des FCN schwer, klare Torchancen zu kreiieren. Möglichkeiten für Konter gab es genug, allein es fehlte die letzte Konsequenz und auch das nötige Timing, sowie der letzte entscheidende Pass. So ging es folgerichtig mit einer Nullnummer in die Pause.
Nach gespielten zehn Minuten im zweiten Durchgang ging der FCN etwas überraschend in Führung: aus dem rechten Halbfeld schlug Michael Krach einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo Michael Grüner goldrichtig stand und zum 0:1 einköpfen konnte. Danach ergaben sich noch mehrere Konterchancen (Ses, Teumer), die größte durch Michael Krach. Nach einem Marsch durchs komplette Mittelfeld spielte er einen Doppelpass mit Michael Grüner und tauchte dadurch allein vor dem Torwart auf. Leider hatte er offensichtlich zu viel Kraft verbraucht und stolperte dann bei dem Versuch den Torwart auszuspielen. Gegen Ende des Spiels wollten die Gastgeber die vierte Niederlage in Folge unbedingt vermeiden und der FCN agierte zu passiv und ließ sich zu weit hinten rein drängen. So musste man eine Minute vor dem regulären Spielende doch noch den Ausgleich hinnehmen, als ein Staiger unbehelligt durchs Mittelfeld marschieren konnte, den Ball auf den Flügel spielte die anschließende Flanke fand den Kopf des SCS-Stürmers und von dort flog der Ball zum letztlich gerechten 1:1 ins Tor.
Am Ende war man in einem Spiel der Marke ‚Sommerfußball‘ mit der Punkteteilung zufrieden, wenn auch der sehr späte Gegentreffer ärgerlich war.
Aufstellung:
Niklas Puschmann, Michael Grüner, Marco Leibing, Andreas Mack, Michael Krach, Matthias Albrecht (85. Felix Wachter), Michael Mack, Ralph Haussmann (76. Timo Bäuml), Christian Schmohl (63. Stephan Wolf), Semih Ses, Fritz Teumer