Bei der derzeitigen Torfabrik der Bezirksliga musste der FC Neenstetten  auf seine komplette Offensivabteilung verzichten (Steck, J.Leibing, Wörz, Kretschmann, Maier, Teumer) und konnte erwartungsgemäß nicht punkten, zog sich aber respektabel aus der Affäre.
Der SSV legte los wie die Feuerwehr, kombinierte schnell und zog ein knallhartes Pressing auf, so dass beim FCN teilweise die Orientierung verloren ging und man kaum über die Mittellinie kam. So stand es nach 12 Minuten bereits 2:0 und man musste mit einem Debakel rechnen. Aber der FCN bekam es nach und nach besser in den Griff, kämpfte aufopferungsvoll und konnte dadurch den Gegner relativ weit vom Tor weghalten. Sogar der eine oder andere viel versprechende Gegenangriff wurde gestartet, was nach ca. 20 Minute die erste Torchance nach sich zog, die jedoch der SSV-Torhüter zu Nichte machte. Bis kurz vor der Halbzeit passierte nicht mehr viel, nur in der 44. Minute fand der SSV eine Lücke im FCN-Abwehrverbund. Da kam einer durch, doch Niklas Puschmann im FCN-Gehäuse reagierte im eins gegen eins überragend und verhinderte einen höheren Rückstand.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Der nach der Pause eingewechselte Daniel Passerini setzte gleich nach gut einer Minute zu einem Solo am rechten Flügel bis in den Strafraum an, wo er nur durch Foulspiel gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Michael Mack souverän zum Anschlusstreffer. Dieser gab Hoffnung, dass eventuell auch mehr möglich wäre. Das Spiel war offener, wenn auch mit mehr Ballbesitz für die Gastgeber. Aber das meiste spielte sich im Mittelfeld ab, die Abwehrreihen ließen wenig zu. Zum Schluss der Partie verlor der SSV 46 offensichtlich mehr und mehr das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, was den FCN nochmals aufkommen ließ. Man versuchte noch den Ausgleich zu schaffen, hatte aber keine klare Möglichkeit mehr. Ein Lattenknaller aus größerer Entfernung für den SSV in der 91. Minute war dann der Schlusspunkt.
Leider hat es zu nicht mehr als einer knappen Niederlage gereicht. Eine schwache Anfangsviertelstunde hat gereicht, um entscheidend in Rückstand zu geraten, der trotz folgender ansprechender Leistung nicht mehr wettgemacht werden konnte.
Aufstellung:
Niklas Puschmann, Christian Schmohl, Stephan Wolf, Haris Mrdic, Cihan Cicek, Marco Leibing, Michael Mack, Özkan Seydioglu, Patrick Schmid (46. Daniel Passerini), Felix Wachter (59. Tim Schwöbel), Kerim Sevdi (80. Timo Seybold)
 
Weiter von Personalsorgen gebeutelt, musste der FC Neenstetten im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellennachbarn Federn lassen, verlor verdient mit 0:2 und rutschte damit in der Tabelle wieder gefährlich ab.
Mit Windunterstützung hatte der FCN anfangs etwas mehr vom Spiel, Erbach konterte und hatte auch die erste Torgelegenheit in der 5. Minute, die die FCN-Abwehr mit vereinten Kräften allerdings klären konnte. Einen schnellen FCN-Angriff schloss Michael Mack in der 10. Minute  von der Strafraumgrenze ab, allerdings eine Beute des Erbacher Torhüters. Die besseren Möglichkeiten hatten im weiteren Verlauf die Gäste, auch weil sie vom mangelhaften Aufbauspiel der Heimelf profitierten. Darunter eine Doppelmöglichkeit, die jeweils an der vielbeinigen FCN-Abwehr hängen blieb. Die beste Gelegenheit für den FCN entstand durch einen Sololauf von Timo Bäuml über die linke Angriffsseite, der Abschluss traf aber leider nur das Aussennetz.
Nach der Pause drückten die Gäste mit dem Wind gleich aufs Tempo und hatten schon nach zwei Minute eine 100%-ige, Niklas Puschmann vereitelte den Gegentreffer im eins gegen eins. In der 52. Minute hätte man sich nicht beschweren können, wenn der Schiedsrichter nach Ballverlust und anschließendem Foulspiel im Strafraum auf Elfmeter für Erbach erkannt hätte, hat er aber nicht - nochmal Glück gehabt. Pech nochmals für die Gäste in der 63. Minute, als ein Freistoß an die Querlatte krachte und der Abpraller in den Händen von Niklas Puschmann. Anschließend ging das Spiel hin und her, sowas wie offener Schlagabtausch. Aber als die Kräfte auf dem tiefen Boden nachließen, häuften sich wieder die Ballverluste und führten dann auch eine Viertelstunde vor Schluss zum 0:1. Da machte sich auch bemerkbar, dass der gegnerische Trainer eine halbe Stunde vor Schluss einen Vierfachwechsel mit mindestens gleicher Qualität vornehmen konnte, was beim FCN derzeit nicht möglich ist. So war die logische Folge, dass man im Bemühen, nach vorne zu spielen, nochmals ausgekontert wurde mit der Folge des zweiten Gegentreffers. Eine gute Möglichkeit ergab sich aber noch, als Özkan Seydioglu eine Flanke von rechts knapp am Kreuzeck vorbei köpfte.
Im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten bot die Elf des FC Neenstetten kämpferisch alles an, eine Steigerung gegenüber der Auswärtsniederlage in Beuren war zu erkennen, aber am Schluss reichten die Mittel nicht aus und man musste sich einem stärkeren Gegner beugen.
Aufstellung:
Niklas Puschmann, Ralph Haussmann, Stephan Wolf, Marco Leibing, Cihan Cicek (72. Felix Wachter), Michael Mack, Özkan Seydioglu, Timo Bäuml, Daniel Passerini (59. Kerim Sevdi), Simon Wörz, Fritz Teumer (81. Patrick Schmid)
 
Nach einer Steigerung in der zweiten Halbzeit konnte der FC Neenstetten im Heimspiel gegen den FC Burlafingen mit einem 2:1 den ersten Heimsieg der laufenden Saison einfahren und findet dadurch etwas den Anschluss ans Mittelfeld.
Obwohl der FCN schon in der 3. Minute die erste Torchance des Spiels zu verzeichnen hatte, bei der Simon Wörz mit Kopfball nach Flanke von Matthias Albrecht am Torhüter scheiterte, gingen die Gästen früh in Führung. Bei einem Steilpass in die Spitze in der 8. Minute war Torhüter Kim Schnaitmann etwas zu spät dran, wurde ausgespielt und der Burlafinger Stürmer vollendete aus spitzem Winkel zum 0:1. Insgesamt bewegte sich das Spiel anschließend auf überschaubarem Niveau, der FCN war zu diesem Zeitpunkt kaum in der Lage, die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Im Gegenteil, durch Ballverluste in der Vorwärtsbewegung wurde Burlafingen öfters mal zu Kontern eingeladen, konnte diese allerdings nicht effektiv umsetzen. Aus FCN-Sicht war Mitte des Durchgangs die einzige gefährliche Situation ein Schrägschuss von Christian Schmohl nach einem Abpraller, der knapp das Gehäuse verfehlte. Aber in der 38. und 41. Minute fühlte man sich vom Schiedsrichter verschaukelt: erst erzielt Jannik Leibing nach Pass von Simon Wörz vermeintlich den Ausgleich, aber (nur) der Schiedsrichter erkannte eine Abseitsposition, dann wurde Simon Wörz im Strafraum elfmeterreif gefoult, das sah der Schiedsrichter anscheinend nicht. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause.
Nach etwas Anlaufzeit kam der FCN dann in der zweiten Halbzeit besser auf Touren. Es ergaben sich vermehrt Schusschancen. Eine sehr gute in der 56. Minute durch Jannik Leibing, er scheiterte aber aus spitzem Winkel am Torhüter. In der 63. Minute dann der verdiente Ausgleich, als auf der rechten Angriffsseite der kurz zuvor eingewechselte Michael Mack einen Ballgewinn hatte, Anspiel auf Simon Wörz und dieser auf Jannik Leibing quer legte, der dann innerhalb des Strafraums mit einem Kracher zum 1:1 einschoss. Schon drei Minuten später die Möglichkeit zur Führung, aber Simon Wörz setzte seinen Schuss aus guter Position zu hoch an. Insgesamt dominierte der FCN auch durch verstärkten Einsatz jetzt das Spiel und gab sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden. Burlafingen hatte aber durchaus Kontermöglichkeiten, spielte sie jedoch überwiegend nicht sauber zu Ende. Die Mehrzahl der guten Torchancen lag jetzt eindeutig beim FCN. Michael Mack scheiterte aus kurzer Entfernung, aber spitzem Winkel in der 79. Minute am Torhüter. Aber schon eine Minute später die Führung: nach Ballgewinn im Mittelfeld ging es schnell über Kerim Sevdi und Jannik Leibing, der spielte Simon Wörz frei und dieser nutzte die Möglichkeit kaltschnäuzig. Er hatte im Anschluss dann sogar noch die Möglichkeit, die Spannung etwas rauszunehmen, scheiterte aber allein vor dem Torhüter an diesem. So gab es noch ein paar Minuten Zittern, dann war der erste Heimsieg perfekt.
Wie schon in der Vorwoche wurde der erste Durchgang bis auf die letzten Minuten verschlafen, aber mit einer Steigerung in der zweiten Halbzeit ging ein Nachlassen der Gäste einher, so war am Ende der knappe Erfolg, auch auf Grund der Mehrzahl der guten Torchancen, verdient.
Aufstellung:
Kim Schnaitmann, Christian Schmohl (51. Felix Wachter), Stephan Wolf, Haris Mrdic, Matthias Albrecht, Mehmet Altuntas, Özkan Seydioglu, Cihan Cicek (70. Kerim Sevdi), Jannik Leibing, Simon Wörz, Ralph Haussmann (62. Michael Mack)
 
Nachdem am letzten Spieltag der erste Heimsieg gelungen war, erlitt der FC Neenstetten bei einem direkten Konkurrenten in Beuren mit einer desolaten Leistung und einer 0:3-Niederlage einen herben Rückschlag.
Bei stark störendem Wind gab es anfangs von beiden Seiten kaum zusammenhängende Aktionen. Aber mit dem ersten ernsthaften Angriff gingen die Gastgeber schon in Führung. Die FCN-Abwehr bekam bei einem schnellen Gegenstoß keinen Zugriff, konnte den Querpass vors Tor nicht verhindern und ein nicht unhaltbarer Schuss aus zentraler Position landete zum 1:0 im Netz (7.Minute). Anschließend gab es auch weiterhin spielerische Schmalkost, der FCN versuchte es zwar, spielerisch zum Ziel zu gelangen, hatte aber vorerst keine nennenswerten Strafraumszenen, Beuren war durch Konter oder Standards einigermaßen gefährlich. Die erste nennenswerte Möglichkeit für den FCN ergab sich nach einem Eckball durch Kopfball von Özkan Seydioglu, der jedoch knapp über die Querlatte ging (24.). Es blieb aber beim insgesamt zerfahrenen Spiel. Gegen Ende des Durchgangs gelangte der FCN zu etwas Übergewicht, kam dabei auch zu einigen Schusschancen, die jedoch alle geblockt wurden. In dieser Phase spielten die Gastgeber lange Bälle in die Spitze, mit denen die FCN-Abwehr so einige Mühe hatte, konnte aber weitere Gegentreffer verhindern.
Schon nach drei Minuten in der zweiten Halbzeit der erste Aufreger, ein Querschläger vor dem einheimischen Gehäuse hatte in der Luft die Linie überschritten, was den Ausgleich bedeutet hätte. Der Schiedsrichter zögerte – und gab den Treffer nicht. Anschließend versuchte man etwas mehr Druck nach vorne auszuüben, was aber bedenkliche Abwehrlücken offenbarte. So war Torhüter Kim Schnaitmann bei einem Schuss aus kurzer Entfernung alleine und klärte bravourös. Problem in dieser Phase war auch, dass beim Abspiel einfachste Bälle nicht ankamen und so der Gegner immer wieder eingeladen wurde. Aber es gab noch eine stärkere Phase ca. 20 Minuten vor Schluss, als so etwas wie Siegeswille aufkam. Nacheinander drangen Stephan Wolf und Michael Mack Erfolg versprechend von links in den Strafraum ein und wurden jeweils im letzten Augenblick geblockt. Noch ein gefährlicher Schuss von der Strafraumgrenze von Michael Mack – aber das war’s dann auch schon wieder. In der 80. Minute nämlich das 2:0, als es nach einer Fehlerkette einen Eckball für die Gastgeber gab und dieser in die Maschen geköpft wurde. Wiederum mehrere Fehler gingen voraus, als Kim Schnaitmann einen Gegenspieler in der 88. Minute im Strafraum zu Fall brachte. Der anschließende Elfmeter bedeutete dann den 3:0-Endstand.   
Am Ende eine verdiente Niederlage gegen eine, bei allem Respekt, schwache Heimelf, was im Umkehrschluss bedeutet, dass das Team des FC Neenstetten, wenn davon bei dieser Leistung überhaupt die Rede sein kann, sich noch schwächer präsentiert hat. Da muss in manchen Köpfen ein Umdenken stattfinden, wenn hier nicht schon frühzeitig der Anschluss verpasst werden soll. Die Frage des Tages ist, gegen welche Gegner gepunktet werden soll, wenn es gegen ein solches Kaliber nicht gelingt.
Aufstellung:
Kim Schnaitmann, Stephan Wolf, Marco Leibing, Haris Mrdic, Matthias Albrecht (46. Felix Wachter), Mehmet Altuntas (54. Daniel Passerini), Özkan Seydioglu, Cihan Cicek (64. Kerim Sevdi), Michael Mack, Simon Wörz, Ralph Haussmann (77. Fritz Teumer)
 
Im Derby gegen Aufsteiger Asselfingen stand der FC Neenstetten kurz vor dem zweiten Sieg, ehe in der Nachspielzeit noch der Ausgleich hingenommen werden musste.
In der Anfangsphase war es ein vorsichtiges Abtasten, für den neutralen Beobachter langweilig. Man hatte den Eindruck, dass beide Teams zu sehr Angst vor einer Niederlage hatten. Die Gastgeber hatten etwas mehr Ballbesitz, aber zwingende Torchancen gab es auf beiden Seiten nicht. Bis zur 28. Minute, als mehrere Ballverluste beim FCN letztendlich zu einem Foulspiel mit Freistoß aus ca. 35 Metern halblinks führte. Dieser wurde als Aufsetzer aufs lange Eck gezogen und ein Missverständnis in der FCN-Abwehr ließ den Ball zur Asselfinger Führung ins Tor rutschen. Beim FCN ging jetzt etwas mehr nach vorne, Simon Wörz wurde in der 35. Minute einschussbereit gestoppt. In der 45. Minuten Freistoß für den FCN, identische Position wie beim Führungstreffer der Gastgeber, Jannik Leibing zog den Ball ebenfalls aufs lange Eck, die Asselfinger Abwehr konnte nicht sauber klären, Simon Wörz war mit dem Kopf zum 1:1 zur Stelle.
Wesentlich agiler und angriffsfreudiger kam Neenstetten aus der Kabine. Schon nach einer Minute prüfte Simon Wörz den gegnerischen Torhüter mit einem strammen Schuss. Dann die vermeintliche Führung, sauber herausgespielt mit einem Querpass von Simon Wörz auf Jannik Leibing, der sicher vollendete. Aber der Schiedsrichter verweigerte überraschenderweise die Anerkennung wegen angeblichem Abseitsspiel. Von dieser unverständlichen Entscheidung war sogar der Gegner überrascht. Aber man blieb weiter am Drücker, Simon Wörz traf aus spitzem Winkel leider nur den Pfosten und zielte mit einem Kopfball knapp vorbei (60., 61.). Jannik Leibing hatte mehrere Schüsse zu bieten, entweder der Torhüter hielt oder der Schuss ging knapp vorbei. Asselfingen kam aber zu gelegentlichen Kontern, wobei beim FCN das Defensivverhalten nicht optimal war. So entstand die eine oder andere gefährliche Situation vor dem FCN-Gehäuse, doch Kim Schnaitmann im FCN-Gehäuse war stets Herr der Situation. In der 89. Minute dann der vermeintliche Siegtreffer, als Matthias Albrecht mit einem Musterpass Haris Mrdic auf der linken Seite einsetzte, dieser eine scharfe Flanke nach innen zog und Simon Wörz unwiderstehlich mit dem Kopf zur 2:1-Führung vollendete. Aber wie schon teilweise zuvor war das Abwehrverhalten anschließend nicht optimal und der Gegner kam daher in der 95. Minute doch noch zum Ausgleich.  
Wenn man auch zum Ausgleichstreffer in der 5. Minute der Nachspielzeit durch naives Abwehrverhalten einiges beigetragen hat, so hat auch der Schiedsrichter durch sein fast schon skandalöses Verhalten bezüglich der Nachspielzeit seinen Teil dazu beigetragen. Ohne ersichtlichen Grund so lange nachspielen zu lassen und dies auch noch provokant gegenüber den Zuschauern zu artikulieren, ist eines ‚Unparteiischen‘ nicht würdig (wenn er auch im Spiel mit Ausnahme der Abseitsentscheidung eine ordentliche Leistung ablieferte).
Insgesamt war eine Steigerung beim FCN erkennbar, auf Grund der zweiten Halbzeit wäre ein Sieg auch verdient gewesen, aber viele Unkonzentriertheiten trübten doch das Bild.
Aufstellung:
Kim Schnaitmann, Stephan Wolf, Haris Mrdic, Marco Leibing, Matthias Albrecht, Mehmet Altuntas, Özkan Seydioglu, Patrick Schmid (46. Cihan Cicek), Jannik Leibing, Simon Wörz, Daniel Passerini (62. Christian Schmohl)