Ein Debakel mit der höchsten Saisonniederlage holte sich der FC Neenstetten beim derzeitigen Tabellenführer TSV Neu-Ulm ab.
Auf Kunstrasen liefen die Kombinationen der Gastgeber von Anfang an wie am Schnürchen und beim FCN herrschte deutliche Verwirrung. So begann der Torreigen der ersten Halbzeit mit einem Kopfball nach Eckstoß in der 6. Minute und endete mit einem direkten Freistoß aus 18 Metern in der 39. Minute zum 4:0. Dazwischen gab es nur einen viel versprechenden Angriff des FCN, als Simon Wörz in den Strafraum eindrang, gefoult wurde, aber nicht fiel und so den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Dazwischen neben den 2 Gegentoren auch noch ein paar Glanzparaden von Niklas Puschmann im FCN-Gehäuse, die einen noch höheren Rückstand verhinderten.
Auch in der zweiten Halbzeit ging es so weiter, Aufbauversuche landeten regelmäßig in den Beinen der bis zum Schluss aggressiven Gastgeber, die damit stark gemacht wurden und so leichtes Spiel hatten. So fielen in regelmäßigen Abständen wieder vier Tore zum Stand von 0:8 kurz vor Schluss. Die Neu-Ulmer waren einfach in allen Belangen klar überlegen und es offenbarte sich spielerisch, kämpferisch und in der Handlungsschnelligkeit mehr als ein Klassenunterschied. In der letzten Minute gelang dann doch noch ein sehenswerter Konter und Fritz Teumer erzielte nach Querpass von Dennis Kretschmann den Ehrentreffer.  
Diese überdeutliche Klatsche war für den FCN eine Demütigung und die Leistungen auf dem Platz am Rande des Erträglichen. Solche Darbietungen geben zu denken und genügen keinesfalls Bezirksligaansprüchen.
Aufstellung:
Niklas Puschmann, Christian Schmohl, Stephan Wolf, Haris Mrdic, Cihan Cicek (79. Tim Schwöbel), Marco Leibing (53. Dennis Kretschmann), Michael Mack, Mehmet Altuntas (63. Roman Krist), Özkan Seydioglu, Kerim Sevdi (57. Fritz Teumer), Simon Wörz
 
Bei der derzeitigen Torfabrik der Bezirksliga musste der FC Neenstetten  auf seine komplette Offensivabteilung verzichten (Steck, J.Leibing, Wörz, Kretschmann, Maier, Teumer) und konnte erwartungsgemäß nicht punkten, zog sich aber respektabel aus der Affäre.
Der SSV legte los wie die Feuerwehr, kombinierte schnell und zog ein knallhartes Pressing auf, so dass beim FCN teilweise die Orientierung verloren ging und man kaum über die Mittellinie kam. So stand es nach 12 Minuten bereits 2:0 und man musste mit einem Debakel rechnen. Aber der FCN bekam es nach und nach besser in den Griff, kämpfte aufopferungsvoll und konnte dadurch den Gegner relativ weit vom Tor weghalten. Sogar der eine oder andere viel versprechende Gegenangriff wurde gestartet, was nach ca. 20 Minute die erste Torchance nach sich zog, die jedoch der SSV-Torhüter zu Nichte machte. Bis kurz vor der Halbzeit passierte nicht mehr viel, nur in der 44. Minute fand der SSV eine Lücke im FCN-Abwehrverbund. Da kam einer durch, doch Niklas Puschmann im FCN-Gehäuse reagierte im eins gegen eins überragend und verhinderte einen höheren Rückstand.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Der nach der Pause eingewechselte Daniel Passerini setzte gleich nach gut einer Minute zu einem Solo am rechten Flügel bis in den Strafraum an, wo er nur durch Foulspiel gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Michael Mack souverän zum Anschlusstreffer. Dieser gab Hoffnung, dass eventuell auch mehr möglich wäre. Das Spiel war offener, wenn auch mit mehr Ballbesitz für die Gastgeber. Aber das meiste spielte sich im Mittelfeld ab, die Abwehrreihen ließen wenig zu. Zum Schluss der Partie verlor der SSV 46 offensichtlich mehr und mehr das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, was den FCN nochmals aufkommen ließ. Man versuchte noch den Ausgleich zu schaffen, hatte aber keine klare Möglichkeit mehr. Ein Lattenknaller aus größerer Entfernung für den SSV in der 91. Minute war dann der Schlusspunkt.
Leider hat es zu nicht mehr als einer knappen Niederlage gereicht. Eine schwache Anfangsviertelstunde hat gereicht, um entscheidend in Rückstand zu geraten, der trotz folgender ansprechender Leistung nicht mehr wettgemacht werden konnte.
Aufstellung:
Niklas Puschmann, Christian Schmohl, Stephan Wolf, Haris Mrdic, Cihan Cicek, Marco Leibing, Michael Mack, Özkan Seydioglu, Patrick Schmid (46. Daniel Passerini), Felix Wachter (59. Tim Schwöbel), Kerim Sevdi (80. Timo Seybold)
 
Nachdem am letzten Spieltag der erste Heimsieg gelungen war, erlitt der FC Neenstetten bei einem direkten Konkurrenten in Beuren mit einer desolaten Leistung und einer 0:3-Niederlage einen herben Rückschlag.
Bei stark störendem Wind gab es anfangs von beiden Seiten kaum zusammenhängende Aktionen. Aber mit dem ersten ernsthaften Angriff gingen die Gastgeber schon in Führung. Die FCN-Abwehr bekam bei einem schnellen Gegenstoß keinen Zugriff, konnte den Querpass vors Tor nicht verhindern und ein nicht unhaltbarer Schuss aus zentraler Position landete zum 1:0 im Netz (7.Minute). Anschließend gab es auch weiterhin spielerische Schmalkost, der FCN versuchte es zwar, spielerisch zum Ziel zu gelangen, hatte aber vorerst keine nennenswerten Strafraumszenen, Beuren war durch Konter oder Standards einigermaßen gefährlich. Die erste nennenswerte Möglichkeit für den FCN ergab sich nach einem Eckball durch Kopfball von Özkan Seydioglu, der jedoch knapp über die Querlatte ging (24.). Es blieb aber beim insgesamt zerfahrenen Spiel. Gegen Ende des Durchgangs gelangte der FCN zu etwas Übergewicht, kam dabei auch zu einigen Schusschancen, die jedoch alle geblockt wurden. In dieser Phase spielten die Gastgeber lange Bälle in die Spitze, mit denen die FCN-Abwehr so einige Mühe hatte, konnte aber weitere Gegentreffer verhindern.
Schon nach drei Minuten in der zweiten Halbzeit der erste Aufreger, ein Querschläger vor dem einheimischen Gehäuse hatte in der Luft die Linie überschritten, was den Ausgleich bedeutet hätte. Der Schiedsrichter zögerte – und gab den Treffer nicht. Anschließend versuchte man etwas mehr Druck nach vorne auszuüben, was aber bedenkliche Abwehrlücken offenbarte. So war Torhüter Kim Schnaitmann bei einem Schuss aus kurzer Entfernung alleine und klärte bravourös. Problem in dieser Phase war auch, dass beim Abspiel einfachste Bälle nicht ankamen und so der Gegner immer wieder eingeladen wurde. Aber es gab noch eine stärkere Phase ca. 20 Minuten vor Schluss, als so etwas wie Siegeswille aufkam. Nacheinander drangen Stephan Wolf und Michael Mack Erfolg versprechend von links in den Strafraum ein und wurden jeweils im letzten Augenblick geblockt. Noch ein gefährlicher Schuss von der Strafraumgrenze von Michael Mack – aber das war’s dann auch schon wieder. In der 80. Minute nämlich das 2:0, als es nach einer Fehlerkette einen Eckball für die Gastgeber gab und dieser in die Maschen geköpft wurde. Wiederum mehrere Fehler gingen voraus, als Kim Schnaitmann einen Gegenspieler in der 88. Minute im Strafraum zu Fall brachte. Der anschließende Elfmeter bedeutete dann den 3:0-Endstand.   
Am Ende eine verdiente Niederlage gegen eine, bei allem Respekt, schwache Heimelf, was im Umkehrschluss bedeutet, dass das Team des FC Neenstetten, wenn davon bei dieser Leistung überhaupt die Rede sein kann, sich noch schwächer präsentiert hat. Da muss in manchen Köpfen ein Umdenken stattfinden, wenn hier nicht schon frühzeitig der Anschluss verpasst werden soll. Die Frage des Tages ist, gegen welche Gegner gepunktet werden soll, wenn es gegen ein solches Kaliber nicht gelingt.
Aufstellung:
Kim Schnaitmann, Stephan Wolf, Marco Leibing, Haris Mrdic, Matthias Albrecht (46. Felix Wachter), Mehmet Altuntas (54. Daniel Passerini), Özkan Seydioglu, Cihan Cicek (64. Kerim Sevdi), Michael Mack, Simon Wörz, Ralph Haussmann (77. Fritz Teumer)
 
Weiter von Personalsorgen gebeutelt, musste der FC Neenstetten im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellennachbarn Federn lassen, verlor verdient mit 0:2 und rutschte damit in der Tabelle wieder gefährlich ab.
Mit Windunterstützung hatte der FCN anfangs etwas mehr vom Spiel, Erbach konterte und hatte auch die erste Torgelegenheit in der 5. Minute, die die FCN-Abwehr mit vereinten Kräften allerdings klären konnte. Einen schnellen FCN-Angriff schloss Michael Mack in der 10. Minute  von der Strafraumgrenze ab, allerdings eine Beute des Erbacher Torhüters. Die besseren Möglichkeiten hatten im weiteren Verlauf die Gäste, auch weil sie vom mangelhaften Aufbauspiel der Heimelf profitierten. Darunter eine Doppelmöglichkeit, die jeweils an der vielbeinigen FCN-Abwehr hängen blieb. Die beste Gelegenheit für den FCN entstand durch einen Sololauf von Timo Bäuml über die linke Angriffsseite, der Abschluss traf aber leider nur das Aussennetz.
Nach der Pause drückten die Gäste mit dem Wind gleich aufs Tempo und hatten schon nach zwei Minute eine 100%-ige, Niklas Puschmann vereitelte den Gegentreffer im eins gegen eins. In der 52. Minute hätte man sich nicht beschweren können, wenn der Schiedsrichter nach Ballverlust und anschließendem Foulspiel im Strafraum auf Elfmeter für Erbach erkannt hätte, hat er aber nicht - nochmal Glück gehabt. Pech nochmals für die Gäste in der 63. Minute, als ein Freistoß an die Querlatte krachte und der Abpraller in den Händen von Niklas Puschmann. Anschließend ging das Spiel hin und her, sowas wie offener Schlagabtausch. Aber als die Kräfte auf dem tiefen Boden nachließen, häuften sich wieder die Ballverluste und führten dann auch eine Viertelstunde vor Schluss zum 0:1. Da machte sich auch bemerkbar, dass der gegnerische Trainer eine halbe Stunde vor Schluss einen Vierfachwechsel mit mindestens gleicher Qualität vornehmen konnte, was beim FCN derzeit nicht möglich ist. So war die logische Folge, dass man im Bemühen, nach vorne zu spielen, nochmals ausgekontert wurde mit der Folge des zweiten Gegentreffers. Eine gute Möglichkeit ergab sich aber noch, als Özkan Seydioglu eine Flanke von rechts knapp am Kreuzeck vorbei köpfte.
Im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten bot die Elf des FC Neenstetten kämpferisch alles an, eine Steigerung gegenüber der Auswärtsniederlage in Beuren war zu erkennen, aber am Schluss reichten die Mittel nicht aus und man musste sich einem stärkeren Gegner beugen.
Aufstellung:
Niklas Puschmann, Ralph Haussmann, Stephan Wolf, Marco Leibing, Cihan Cicek (72. Felix Wachter), Michael Mack, Özkan Seydioglu, Timo Bäuml, Daniel Passerini (59. Kerim Sevdi), Simon Wörz, Fritz Teumer (81. Patrick Schmid)
 
Nach einer Steigerung in der zweiten Halbzeit konnte der FC Neenstetten im Heimspiel gegen den FC Burlafingen mit einem 2:1 den ersten Heimsieg der laufenden Saison einfahren und findet dadurch etwas den Anschluss ans Mittelfeld.
Obwohl der FCN schon in der 3. Minute die erste Torchance des Spiels zu verzeichnen hatte, bei der Simon Wörz mit Kopfball nach Flanke von Matthias Albrecht am Torhüter scheiterte, gingen die Gästen früh in Führung. Bei einem Steilpass in die Spitze in der 8. Minute war Torhüter Kim Schnaitmann etwas zu spät dran, wurde ausgespielt und der Burlafinger Stürmer vollendete aus spitzem Winkel zum 0:1. Insgesamt bewegte sich das Spiel anschließend auf überschaubarem Niveau, der FCN war zu diesem Zeitpunkt kaum in der Lage, die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Im Gegenteil, durch Ballverluste in der Vorwärtsbewegung wurde Burlafingen öfters mal zu Kontern eingeladen, konnte diese allerdings nicht effektiv umsetzen. Aus FCN-Sicht war Mitte des Durchgangs die einzige gefährliche Situation ein Schrägschuss von Christian Schmohl nach einem Abpraller, der knapp das Gehäuse verfehlte. Aber in der 38. und 41. Minute fühlte man sich vom Schiedsrichter verschaukelt: erst erzielt Jannik Leibing nach Pass von Simon Wörz vermeintlich den Ausgleich, aber (nur) der Schiedsrichter erkannte eine Abseitsposition, dann wurde Simon Wörz im Strafraum elfmeterreif gefoult, das sah der Schiedsrichter anscheinend nicht. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause.
Nach etwas Anlaufzeit kam der FCN dann in der zweiten Halbzeit besser auf Touren. Es ergaben sich vermehrt Schusschancen. Eine sehr gute in der 56. Minute durch Jannik Leibing, er scheiterte aber aus spitzem Winkel am Torhüter. In der 63. Minute dann der verdiente Ausgleich, als auf der rechten Angriffsseite der kurz zuvor eingewechselte Michael Mack einen Ballgewinn hatte, Anspiel auf Simon Wörz und dieser auf Jannik Leibing quer legte, der dann innerhalb des Strafraums mit einem Kracher zum 1:1 einschoss. Schon drei Minuten später die Möglichkeit zur Führung, aber Simon Wörz setzte seinen Schuss aus guter Position zu hoch an. Insgesamt dominierte der FCN auch durch verstärkten Einsatz jetzt das Spiel und gab sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden. Burlafingen hatte aber durchaus Kontermöglichkeiten, spielte sie jedoch überwiegend nicht sauber zu Ende. Die Mehrzahl der guten Torchancen lag jetzt eindeutig beim FCN. Michael Mack scheiterte aus kurzer Entfernung, aber spitzem Winkel in der 79. Minute am Torhüter. Aber schon eine Minute später die Führung: nach Ballgewinn im Mittelfeld ging es schnell über Kerim Sevdi und Jannik Leibing, der spielte Simon Wörz frei und dieser nutzte die Möglichkeit kaltschnäuzig. Er hatte im Anschluss dann sogar noch die Möglichkeit, die Spannung etwas rauszunehmen, scheiterte aber allein vor dem Torhüter an diesem. So gab es noch ein paar Minuten Zittern, dann war der erste Heimsieg perfekt.
Wie schon in der Vorwoche wurde der erste Durchgang bis auf die letzten Minuten verschlafen, aber mit einer Steigerung in der zweiten Halbzeit ging ein Nachlassen der Gäste einher, so war am Ende der knappe Erfolg, auch auf Grund der Mehrzahl der guten Torchancen, verdient.
Aufstellung:
Kim Schnaitmann, Christian Schmohl (51. Felix Wachter), Stephan Wolf, Haris Mrdic, Matthias Albrecht, Mehmet Altuntas, Özkan Seydioglu, Cihan Cicek (70. Kerim Sevdi), Jannik Leibing, Simon Wörz, Ralph Haussmann (62. Michael Mack)